Nutanix und SRM

In letzter Zeit wurde ich häufiger von Kunden und Partnern auf Nutanix und VMware Site Recovery Manager (SRM) angesprochen. Einige hatten irgendwo gehört oder gelesen, das ginge nicht zusammen oder sei von VMware nicht supported. Ein Blick auf die Website von VMware verrät zumindest schon mal, dass der Storage Replication Adapter (SRA) von Nutanix für SRM 6.1 von VMware supported wird. Aktuell nur die AOS Versionen 4.6 und 4.7. AOS 5.0 wird bald folgen.

Link zum VMware Compatibility Guide

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Was ist der SRA und was kann er?

SRAs für den SRM gibt es von vielen Storage-Herstellern. Diese erlauben es dem SRM Snapshots und Replikation auf den Storage auszulagern und damit die Performance erheblich zu verbessern. Würde man die Snapshots einfach nur mit VMware Bordmitteln von einem Host auf einen anderen Host kopieren, wäre die Replizierungs-Performance der Snapshots nicht optimal. Gerade bei langen Snapshot-Ketten kann dies sehr langsam sein.

Auch Nutanix stellt einen SRA als Plugin für den SRM Server bereit. Er kommuniziert über die PRISM REST APIs mit dem Nutanix Cluster. So kann SRM mit Hilfe des SRA eine sogenannte ”Array-Based Replication” (ABR)  über die Nutanix eigenen Snapshots & Replizierung durchführen.

Architektur

Folgendes Schaubild zeigt eine vereinfachte Darstellung eines SRM-Setups. vCenter und SRM Server liegen in der Praxis natürlich nicht auf derselben Infrastruktur, sondern  in der Regel auf einem eigenen Management Cluster. Dies ist nur zwecks Vereinfachung hier so dargestellt:

SRMSetup

Das SRM-Setup besteht aus zwei Seiten, zwei Rechenzentren oder zwei Brandabschnitten. Die sogenannte „Protected Site“ ist typischerweise die produktive Seite, in der auch die VMs primär laufen. Die sogenannte „Recovery Site“ ist die Ausfallseite, auf welcher die VMs im DR-Fall neu gestartet werden sollen. Auf jeder Seite läuft ein Nutanix-Cluster bestehend aus mindestens drei Hosts, entsprechend mit ESXi als Hypervisor. Die zu schützenden VMs befinden sich in einem so genannten Storage Container, was auf Seiten des ESXi als Datastore angebunden wird. Der Name des Containers/Datastores muss auf beiden Seiten gleich sein. Warum das so sein muß, sehen wir wenn wir uns die vStores ansehen.

vStores

Ein vStore ist ein separater Mountpunkt innerhalb eines Containers mit einem eigenen NFS Namespace. Dieser NFS Namespace wiederum bezieht sich in Nutanix auf eine sogenannte Protection Domain. Die Protection Domain umfasst dabei die zu schützenden VMs, ähnlich eines Backup Sets. Jeder vStore bzw. jede Protection Domain, wird als Device über den Nutanix SRA exportiert. Man muss explizit einen vStore auswählen, ansonsten werden die VMs nicht vom SRM geschützt. Der Name des vStores muss auf beiden Seiten gleich. Da dieser sich vom Containernamen ableitet, müssen also die Container auf beiden Seiten den gleichen Namen haben.

Wichtig!

Eine VM kann nur exklusiv über den SRA geschützt werden. Eine parallele Sicherung mit nativen Nutanix Snapshots ist nicht möglich.

SRA ist derzeit in der Version 2.2 verfügbar und unterstützt SRM 6.1/6.0/5.8/5.5U1/5.5

Der Adapter steht im Support Portal zur Verfügung:

http://download.nutanix.com/utils/Nutanix-SRA-2.2-Setup.exe.

Weitere Informationen zur Installation und Konfiguration findet man dort ebenfalls:

http://download.nutanix.com/guides/additional_releases/SRA/Nutanix_SRA_for_SRM.pdf

IT-Fachkräftemangel – Ein kleiner Denkanstoß

StudieSeit einigen Jahren besteht in der IT ein stetig wachsender Fachkräftemangel. Auf vielen Webseiten und in unzähligen Studien, wie der Bitkom Studie, wurde darüber berichtet. Wahrscheinlich suchen auch Sie händeringend einen Storage- oder Virtualisierungsadmin, Programmierer und andere, die sich um all die vielen Aufgaben kümmern, die anfallen um eine komplexe Multi-Vendor, Multi-Tier Architektur am Laufen zu halten. Kommen Ihre Entwickler auch immer öfter zu Ihnen und brauchen schneller Systeme als sie diese bereitstellen können?

Hier und da werden dann mal auf die schnelle AWS, Azure oder andere Clouddienste genutzt, weil es schnell und einfach geht, wie ein Smartphone. Kann das Teil einer unternehmensweiten IT-Strategie sein?

Ist das die digitale Revolution? Revolution – sicher, aber ob die Richtung stimmt?

Eigentlich sollten Unternehmen sich schon lange zusammen mit den Fachabteilungen über die nächsten Strategien und Umsetzungen von IT 4.0, Digitale Transformation, Cloud (ja ist immer noch ein Thema) und nicht zu vergessen der IT-Sicherheit abstimmen. Aber die Zeit und das Personal fehlt, um Freiräume zu schaffen.

Mal ehrlich, was sind die Top-Schlagworte, die Sie bisher immer in Verbindung mit neuen IT-Architekturen gehört haben.

  • Einfach zu administrieren

  • Bedarfsorientiert wachsen

  • Zukunftssicher

  • Cloudbasiert

  • Bester Service und Support

Und war das jemals einfach? SAN-Zoning, LUN-Masking, Portmapping, Volumegruppen oder Arrays anlegen, planen und konfigurieren, etc. Neuer Hersteller – neue Schulungen. Das Schulungsbudget geht für die Rezertifizierung oder eine Umschulung auf neue Systeme drauf, anstatt die Mitarbeiter in neuen Themen zu schulen, die für ihren geschäftlichen Erfolg wichtig wären.

Wie oft hat das Sizing Ihrer Infrastruktur gepasst? Waren Sie je flexibel genug, um schnell auf die nächsten Anforderungen zu reagieren? Wenn Sie bis hierher durchgehalten und das ein oder andere mal genickt haben, möchte ich Ihnen eine mögliche Lösung aufzeigen.

Was wäre, wenn die oben genannten Schlagworte zutreffen würden. Marketing, Traum oder die Realität? Für Nutanix sind das nicht nur Schlagworte. Lassen sie mich näher auf die genannten Schlagworte eingehen.

  • Einfach zu administrieren

Prism GuiEine einfache HTML5 Oberfläche mit der so gut wie alles administriert, überwacht und konfiguriert werden kann. Wenn sie nicht auf bunte Oberflächen stehen und lieber in der Shell oder der Commandline arbeiten, kein Problem. Plattenpools oder Datastores anlegen und an die vorhandenen Hosts mappen mit nur einem Klick. Einen Cluster erweitern und damit auf neue Situationen reagieren mit einem anderen.

LCMDurch unser 1-Click update und unsere Life Cycle Management Implementierung sind selbst Updates der gesamten Plattform einfach und schnell erledigt. Hypervisor-, BIOS- und Storage (inkl. HDDs, SSDs, HBA), erledigt das System wie von selbst. Und der Clou, demnächst auch Cluster übergreifend, z.B. für Außenstellen.

performanceMit unserer Prism Weboberfläche haben Sie die wichtigsten Analyse- und Performanceindikatoren  ohne vorher zusätzliche Software zu installieren geschweige denn zu lizenzieren. Infrastruktur- und Hypervisor Management out off the box. Alle Informationen, bis runter zum Füllgrad, der Performance und der aktuellen Latenz einer einzelnen SSD, werden in Prism dargestellt.

  • Bedarfsorientiert wachsen

ClusterexpandEine Erweiterung eines Clusters erfolgt mit wenigen Klicks. Die neuen Systeme werden, sofern noch Platz vorhanden ist, in das Chassis gesteckt, verkabelt und eingeschaltet. Bei der Clustererweiterung wird im Anschluss ausgewählt welche Nodes oder Blöcke mit in den Cluster aufgenommen werden soll. Anschließend noch die IP-Adressen eintragen. Zur Not muss noch ein Hypervisor ISO mit angegeben werden. Das ist alles, den Rest macht unsere 1-Click Cluster Erweiterung in ihrer Pause.

 

  • Zukunftssicher

hostsDie Systeme sind abgeschrieben und sollen aus dem Cluster genommen werden, auch kein Problem. Mit dem Remove Host, werden die VM´s und Daten von dem bestehenden Cluster migriert und der Knoten kann dann einfach ausgetauscht werden.

 

  • Cloudbasiert

AHV_LogoUnser eigener Hypervisor – AHV ist ein Hypervisor, der für die Cloud entwickelt wurde. Unsere Dienste, wie beispielsweise die Prism UI, sind keine singulären Dienste sondern über jeden Knoten im Cluster verteilt. Web-Scale durch und durch und für diesen Zweck konzipiert, nicht aus einem bunten Portfoliomix kreiert.

Wir integrieren uns nahtlos in OpenStack, und bieten Docker und anderen Lösungen eine Plattform. AHV bietet die wichtigsten Funktionen wie unter anderem HA und ähnliche Verfügbarkeitsmechanismen ohne Aufpreis an.

Scale-Out als Konzept stammt von den großen Firmen, wie Google, Facebook oder Amazon. Diese Firmen haben erkannt, dass man in modernen IT-Umgebungen nicht mehr die Möglichkeit hat einzelne Servern und deren IP’s zu wissen. Was in kleineren Umgebungen wunderbar funktioniert, in großen Umgebungen ist das nicht mehr so einfach. Auch sollten sich die Administratoren eher um Wichtigere Angelegenheiten kümmern, wie zum Beispiel Applikationen und Dienste am Laufen zu halten.

Die eigene Infrastruktur sollte ein Konsumptionsmodell ermöglichen, ähnlich wie bei den aktuellen Cloudanbietern, bei denen ich mich nicht auf die Kenntnisse und Befindlichkeiten von einzelnen verlassen muss, sondern meine Ressourcen nach Bedarf abrufen kann.

Web-Scale bedeutet auch, Entscheidungen zu treffen damit das System sich selbst heilen kann, und nicht ewig lange zu hoffen das ein Admin eingreift um die Gesundheit einzelner Komponenten wiederherzustellen.

All dies sind Konzepte, die in größeren Unternehmen ausschlaggebend für den Erfolg und die Flexibilität sind, können mit Hilfe von Nutanix auch in kleinen und mittleren Umgebung für Flexibilität sorgen. Ganz ohne die Riesen IT-Mannschaft.

 

  • Bester Service und Support

NETPromoterEigenlob ist hier nicht angebracht, deshalb lassen wir uns über den Net Promoter Score bewerten. Und um den Service wirklich zu testen, hilft nur selbst erleben und testen. Am besten mit einem Try & Buy, falls sie noch kein Kunde sind.

Oder Fragen sie unsere Kunden, die werden Ihnen das gerne bestätigen, sofern sie schon Kontakt hatten.

So ich hoffe sie stimmen mir bei meinem kleinen Denkanstoß zu. Wenn sie mehr erfahren wollen sind wir gerne für sie da.