One-Click Prism Central Deployment

Mit AOS 5.1 (Mai 2017) vereinfacht Nutanix die Installation der zentralen multi-cluster Management Software Prism Central. Dem Nutanix One-Click Gusto folgend, kann Prism Central nun über einen in Prism Element (single-cluster Management) integrierten Assistenten ohne großen Aufwand ausgerollt werden. Ist der Cluster mit dem Internet verbunden, werden nur der VM Name und die Netzwerkinformationen benötigt. Zusätzlich bleiben alle wichtigen Parameter editierbar. Danach wird der Cluster automatisch in Prism Central registriert. Im folgenden Blogartikel stelle ich diese Prozedur kurz vor.

Die folgenden Screenshots wurden während eines Prism Central One-Click Deployment auf der Nutanix Community Edition (CE) erzeugt. Der Prozess ist, bis auf das zu verwendende Prism Central Image, der gleiche.
Loggt man sich auf dem Cluster ein, kann der Prism Central Deployment Assistent direkt im oberen linken Bereich gestartet werden. Der Button Register erscheint, sofern noch keine Registrierung an einer Prism Central Instanz für den betreffenden Cluster vorhanden ist. Alternativ kann der Assistent über das Konfigurationsmenü rechts oben (Rädchen >> Prism Central Registration) erreicht werden.

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Im Assistenten angekommen, muss zunächst entschieden werden, ob der Cluster zu einem bestehenden Prism Central hinzugefügt werden soll (bisherige Funktion vor AOS 5.1), oder ob ein neues Prism Central ausgerollt wird. Wir wählen letztere Variante.

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Acropolis File Services (AFS) Deep Dive

Der Deep Dive entspricht derzeit AFS 2.2

File Services, kaum ein Unternehmen kommt ohne den Datenzugriff über Netzlaufwerke aus. Die wohl gängigsten Use Cases sind unstrukturierte Daten in Form von Benutzerprofilen oder einfache Abteilungsordner.

Ein genereller Trend ist, weg von dedizierten NAS Systemen hin zu virtualisierten File Servern z.B. auf Basis von Windows, da man damit deutlich flexibler und nicht an die Hardware gebunden ist. Jedoch ist man aus Sicht der IT dann mit der Installation und dem Betrieb konfrontiert, welchen man dabei selbst übernehmen muss. Und genau hier möchte Nutanix der IT eine Möglichkeit bieten, File Services möglichst einfach zur Verfügung zu stellen und dabei die Aufwände für den Betrieb auf ein Minimum zu reduzieren.

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Acropolis Block Services (ABS)

In diesem Artikel geht es um Acropolis Block Services (ABS) und wie damit der Storage der Nutanix Plattform an externe Verbraucher via iSCSI präsentiert werden kann.

Use Cases gibt es dabei einige, denkt man zum Beispiel daran, dass es noch immer Workloads gibt vor deren Virtualisierung man z.B. auf Grund von Herausforderungen bei der Lizensierung zurückschreckt. Also was tun, wenn man zwar den Großteil seiner Workloads virtualisiert und auf eine neue Hyper-Converged Plattform migriert, jedoch besagte Workloads noch mit einem performanten, hochverfügbaren Storage versorgen muss?

Genau hierfür wurde ABS entwickelt und ist dabei denkbar einfach zu verwenden. Für die Verwendung von ABS muss als erstes die so genannte External Data Services IP (DSIP) für das Nutanix Cluster konfiguriert sein.

ABS DSIP

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Nutanix Acropolis File Service – Dateidienste waren noch nie so einfach

Seit der AOS Version 5.0 sind die Acropolis File Services, kurz AFS, nun vollwertiger Bestandteil des Nutanix Acropolis Stacks. In gewohnter 1-Click-Manier lassen sich nun Dateidienste, z.B. ein SMB Share, bereitstellen.

In diesem Beitrag möchte ich an einem praktischen Beispiel zeigen wie einfach File Service mit Hilfe der Enterprise Cloud Plattform zu planen, implementieren und betreiben sind.

Bei diesem Beispiel gehen wir von einer VDI-Umgebung für 500 Concurrent User aus, diese 500 Desktops werden im Zuge eines Dreischichtbetrieb genutzt und somit werden 1500 User Profile benötigt. Im folgenden sieht man ein Nutanix Sizing für die eigentlichen Desktops.

Für die 500 Benutzer werden, abhängig vom gewählten Benutzerprofil, sechs Nutanix NX-3060-G5 Nodes mit jeweils 28 Cores, 512GB Memory und 2,88TB Flashspeicher benötigt.

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