Nutanix Files – Überblick mit Tiefgang

Der Deep Dive entspricht derzeit Nutanix Files 3.1 – Stand 26.09.2018.

File Services, kaum ein Unternehmen kommt ohne den Datenzugriff über Netzlaufwerke aus. Die wohl gängigsten Use Cases sind unstrukturierte Daten in Form von Benutzerprofilen oder einfache Abteilungsordner.

Ein genereller Trend ist, weg von dedizierten NAS Systemen hin zu virtualisierten File Servern z.B. auf Basis von Windows, da man damit deutlich flexibler und nicht an die Hardware gebunden ist. Jedoch ist man aus Sicht der IT dann mit der Installation und dem Betrieb konfrontiert, welchen man dabei selbst übernehmen muss. Nicht zu vergessen, die Verfügbarkeitsanforderungen die es zu erfüllen gilt. Und genau hier möchte Nutanix der IT eine Möglichkeit bieten, File Services möglichst einfach zur Verfügung zu stellen und dabei die Aufwände für den Betrieb auf ein Minimum zu reduzieren.

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Acropolis Block Services (ABS)

In diesem Artikel geht es um Acropolis Block Services (ABS) und wie damit der Storage der Nutanix Plattform an externe Verbraucher via iSCSI präsentiert werden kann.

Use Cases gibt es dabei einige, denkt man zum Beispiel daran, dass es noch immer Workloads gibt vor deren Virtualisierung man z.B. auf Grund von Herausforderungen bei der Lizensierung zurückschreckt. Also was tun, wenn man zwar den Großteil seiner Workloads virtualisiert und auf eine neue Hyper-Converged Plattform migriert, jedoch besagte Workloads noch mit einem performanten, hochverfügbaren Storage versorgen muss?

Genau hierfür wurde ABS entwickelt und ist dabei denkbar einfach zu verwenden. Für die Verwendung von ABS muss als erstes die so genannte External Data Services IP (DSIP) für das Nutanix Cluster konfiguriert sein.

ABS DSIP

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Nutanix Shadow Clones

Shadow Clones kommen vor allem in VDI-Umgebungen mit Linked Clones zum Einsatz. Sowohl Citrix XenDesktop mit MCS als auch VMware Horizon View arbeiten hier mit einem Master-Image, auf welchem alle Linked Clones basieren bzw. darauf verweisen. Das spart enorm viel Speicherplatz, da das Golden Image nur einmal gespeichert werden muss und alle damit verknüpften VMs lesend auf dieses Image zugreifen. Die vermeintlichen Nachteile von Linked Clones sind, der erhöhte I/O-Bedarf auf dem Storage und ein erhöhter Netzwerkverkehr. Das können in einer 3-Tier Umgebung eine LUN und ein FibreChannel Netzwerk sein, oder Falle von HCI Umgebungen, ein einzelner Host mit seinen lokalen Festplatten und dem 10G Ethernet. Ohne Shadow Clones würden also alle Linked Clones über das Netzwerk auf die „vDisk“ des Golden Images zugreifen.

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