IT-Fachkräftemangel – Ein kleiner Denkanstoß

StudieSeit einigen Jahren besteht in der IT ein stetig wachsender Fachkräftemangel. Auf vielen Webseiten und in unzähligen Studien, wie der Bitkom Studie, wurde darüber berichtet. Wahrscheinlich suchen auch Sie händeringend einen Storage- oder Virtualisierungsadmin, Programmierer und andere, die sich um all die vielen Aufgaben kümmern, die anfallen um eine komplexe Multi-Vendor, Multi-Tier Architektur am Laufen zu halten. Kommen Ihre Entwickler auch immer öfter zu Ihnen und brauchen schneller Systeme als sie diese bereitstellen können?

Hier und da werden dann mal auf die schnelle AWS, Azure oder andere Clouddienste genutzt, weil es schnell und einfach geht, wie ein Smartphone. Kann das Teil einer unternehmensweiten IT-Strategie sein?

Ist das die digitale Revolution? Revolution – sicher, aber ob die Richtung stimmt?

Eigentlich sollten Unternehmen sich schon lange zusammen mit den Fachabteilungen über die nächsten Strategien und Umsetzungen von IT 4.0, Digitale Transformation, Cloud (ja ist immer noch ein Thema) und nicht zu vergessen der IT-Sicherheit abstimmen. Aber die Zeit und das Personal fehlt, um Freiräume zu schaffen.

Mal ehrlich, was sind die Top-Schlagworte, die Sie bisher immer in Verbindung mit neuen IT-Architekturen gehört haben.

  • Einfach zu administrieren

  • Bedarfsorientiert wachsen

  • Zukunftssicher

  • Cloudbasiert

  • Bester Service und Support

Und war das jemals einfach? SAN-Zoning, LUN-Masking, Portmapping, Volumegruppen oder Arrays anlegen, planen und konfigurieren, etc. Neuer Hersteller – neue Schulungen. Das Schulungsbudget geht für die Rezertifizierung oder eine Umschulung auf neue Systeme drauf, anstatt die Mitarbeiter in neuen Themen zu schulen, die für ihren geschäftlichen Erfolg wichtig wären.

Wie oft hat das Sizing Ihrer Infrastruktur gepasst? Waren Sie je flexibel genug, um schnell auf die nächsten Anforderungen zu reagieren? Wenn Sie bis hierher durchgehalten und das ein oder andere mal genickt haben, möchte ich Ihnen eine mögliche Lösung aufzeigen.

Was wäre, wenn die oben genannten Schlagworte zutreffen würden. Marketing, Traum oder die Realität? Für Nutanix sind das nicht nur Schlagworte. Lassen sie mich näher auf die genannten Schlagworte eingehen.

  • Einfach zu administrieren

Prism GuiEine einfache HTML5 Oberfläche mit der so gut wie alles administriert, überwacht und konfiguriert werden kann. Wenn sie nicht auf bunte Oberflächen stehen und lieber in der Shell oder der Commandline arbeiten, kein Problem. Plattenpools oder Datastores anlegen und an die vorhandenen Hosts mappen mit nur einem Klick. Einen Cluster erweitern und damit auf neue Situationen reagieren mit einem anderen.

LCMDurch unser 1-Click update und unsere Life Cycle Management Implementierung sind selbst Updates der gesamten Plattform einfach und schnell erledigt. Hypervisor-, BIOS- und Storage (inkl. HDDs, SSDs, HBA), erledigt das System wie von selbst. Und der Clou, demnächst auch Cluster übergreifend, z.B. für Außenstellen.

performanceMit unserer Prism Weboberfläche haben Sie die wichtigsten Analyse- und Performanceindikatoren  ohne vorher zusätzliche Software zu installieren geschweige denn zu lizenzieren. Infrastruktur- und Hypervisor Management out off the box. Alle Informationen, bis runter zum Füllgrad, der Performance und der aktuellen Latenz einer einzelnen SSD, werden in Prism dargestellt.

  • Bedarfsorientiert wachsen

ClusterexpandEine Erweiterung eines Clusters erfolgt mit wenigen Klicks. Die neuen Systeme werden, sofern noch Platz vorhanden ist, in das Chassis gesteckt, verkabelt und eingeschaltet. Bei der Clustererweiterung wird im Anschluss ausgewählt welche Nodes oder Blöcke mit in den Cluster aufgenommen werden soll. Anschließend noch die IP-Adressen eintragen. Zur Not muss noch ein Hypervisor ISO mit angegeben werden. Das ist alles, den Rest macht unsere 1-Click Cluster Erweiterung in ihrer Pause.

 

  • Zukunftssicher

hostsDie Systeme sind abgeschrieben und sollen aus dem Cluster genommen werden, auch kein Problem. Mit dem Remove Host, werden die VM´s und Daten von dem bestehenden Cluster migriert und der Knoten kann dann einfach ausgetauscht werden.

 

  • Cloudbasiert

AHV_LogoUnser eigener Hypervisor – AHV ist ein Hypervisor, der für die Cloud entwickelt wurde. Unsere Dienste, wie beispielsweise die Prism UI, sind keine singulären Dienste sondern über jeden Knoten im Cluster verteilt. Web-Scale durch und durch und für diesen Zweck konzipiert, nicht aus einem bunten Portfoliomix kreiert.

Wir integrieren uns nahtlos in OpenStack, und bieten Docker und anderen Lösungen eine Plattform. AHV bietet die wichtigsten Funktionen wie unter anderem HA und ähnliche Verfügbarkeitsmechanismen ohne Aufpreis an.

Scale-Out als Konzept stammt von den großen Firmen, wie Google, Facebook oder Amazon. Diese Firmen haben erkannt, dass man in modernen IT-Umgebungen nicht mehr die Möglichkeit hat einzelne Servern und deren IP’s zu wissen. Was in kleineren Umgebungen wunderbar funktioniert, in großen Umgebungen ist das nicht mehr so einfach. Auch sollten sich die Administratoren eher um Wichtigere Angelegenheiten kümmern, wie zum Beispiel Applikationen und Dienste am Laufen zu halten.

Die eigene Infrastruktur sollte ein Konsumptionsmodell ermöglichen, ähnlich wie bei den aktuellen Cloudanbietern, bei denen ich mich nicht auf die Kenntnisse und Befindlichkeiten von einzelnen verlassen muss, sondern meine Ressourcen nach Bedarf abrufen kann.

Web-Scale bedeutet auch, Entscheidungen zu treffen damit das System sich selbst heilen kann, und nicht ewig lange zu hoffen das ein Admin eingreift um die Gesundheit einzelner Komponenten wiederherzustellen.

All dies sind Konzepte, die in größeren Unternehmen ausschlaggebend für den Erfolg und die Flexibilität sind, können mit Hilfe von Nutanix auch in kleinen und mittleren Umgebung für Flexibilität sorgen. Ganz ohne die Riesen IT-Mannschaft.

 

  • Bester Service und Support

NETPromoterEigenlob ist hier nicht angebracht, deshalb lassen wir uns über den Net Promoter Score bewerten. Und um den Service wirklich zu testen, hilft nur selbst erleben und testen. Am besten mit einem Try & Buy, falls sie noch kein Kunde sind.

Oder Fragen sie unsere Kunden, die werden Ihnen das gerne bestätigen, sofern sie schon Kontakt hatten.

So ich hoffe sie stimmen mir bei meinem kleinen Denkanstoß zu. Wenn sie mehr erfahren wollen sind wir gerne für sie da.

 

USB-C, fehlender Kopfhöreranschluss, Apple’s Courage mit Traditionen zu brechen und die Parallelen zu Nutanix

Apple’s Courage wurde in letzter Zeit öfter in den Medien erwähnt. Begonnen hat alles mit der Veröffentlichung des iPhone 7, ein Smartphone ohne Kopfhöreranschluss. Spätestens jedoch mit der neuesten Generation von MacBook Pro Geräten, welche auf alle herkömmlichen Anschlüsse (z.B. USB-A, HDMI, SD Card Reader) verzichten und voll auf den neuen USB-C Standard setzen.

Courage nennt Apple es, dem Kunden eine bessere, neuere Technik mehr oder weniger aufzuzwingen, um somit aber gleichzeitig einen neuen Standard zu definieren. Einen Standard der sich auf Grund seiner vielen Vorteile auf kurz oder lang mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit durchsetzt. Alle neuen Smartphones bzw. Gadgets werden heute mit USB-C ausgestattet, z.B. das Nintendo Switch, Tablets, Smartphones, Monitore und vieles mehr.

Natürlich gibt es auch einige Nachteile in der Übergangsphase: Man benötigt entsprechende Adapter für Ethernet, HDMI, VGA, USB-A, etc. Das klingt zunächst beschwerlich aber unterscheidet sich in der Realität nicht viel von anderen Herstellern am Markt. Für die meisten Notebooks benötigt man heute den ein oder anderen Adapter, z.B. von Mini-Displayport auf HDMI bzw. VGA, oder Gigabit-Ethernet-USB-Adapter. Das gilt auch für Business Notebooks. Und mit dem richtigen Adapter, ist der Übergang mühelos zu bewältigen und der neue Standard, zeigt dann auch gleich seine Stärken.

Das geniale, ein USB-C Anschluss ist in der Lage Bild, Ton, Strom, USB und Ethernet zu übertragen. Perfekt für Dockingstations oder Multiport-Adapter.

Wo besteht jetzt die Parallele zwischen einem Apple MacBook und der Nutanix Plattform?

Man muss mit manchen Traditionen brechen um in die Zukunft zu gelangen und nur wenn man dazu bereit ist, kann man die Vorzüge neuer Technologien nutzen.

Hier ein paar Beispiele:

  • Fibre Channel (FC) vs. Ethernet: Bis heute schwören die traditionellen Storage Hersteller auf Fibre Channel. Alles ist besser, schneller und stabiler mit Fibre Channel. Das mag bis dato sogar gestimmt haben, doch nicht mehr seit dem es Hyper-converged Infrastructure (HCI) gibt. Hier sucht man FC vergebens. Warum dies keiner macht? Ganz einfach: es macht die Sache nur unnötig komplex. Ethernet ist heute schnell, sehr schnell, schlägt sogar den ein oder anderen FC-Standard mit 40 Gbit Ethernet. Auch die Latenzen können dank RDMA entsprechend minimiert werden. Und das entsprechende Know-How für Ethernet Infrastrukturen, ist oft in den Unternehmen vorhanden.
  • RAID: Auch eine Technologie die seit Jahren genutzt wird und auch noch immer in jeglichen traditionellen Storage vertreten ist. RAID ist eine bewährte Technologie und hilft vor Festplattenfehlern, doch zu welchem Preis? Massive Rebuild Zeiten im Zeitalter von 6TB bzw. 8TB Festplatten, verbunden mit entsprechenden Performance Einbrüchen. Begrenzte Ausfallsicherheit, selbst mit RAID-DP können maximal zwei Festplatten ausfallen. In einer modernen und verteilten Storage Fabrics sind Rebuild Zeiten minimal, alle Komponenten dürfen ausfallen (sogar bis zu 24 Festplatten pro Node gleichzeitig)  und die Last eines Rebuilds wird über möglichst viele Komponenten im Cluster verteilt. Selbst wenn eine 8TB Festplatte ausfällt, werden nur die Daten wiederhergestellt die sich tatsächlich auf dieser befanden und alle Komponenten die über eine Kopie der Daten verfügen, helfen entsprechend beim Rebuild. Dabei werden die Daten natürlich nicht auf eine einzige HDD zurückgesichert, sondern auf viele SSDS/HDDs im Cluster verteilt. Das heißt, je größer ein  Cluster wird, desto kürzer werden die Rebuild Zeiten.

Die Quintessenz dieser Aussagen: Neue Technologien führen meistens zu einem Bruch mit Traditionen und schrecken im ersten Moment vielleicht noch ab. Doch am Ende überwiegen die Vorteile der neuen Technologien die initialen Bedenken. Nutanix stellt den Status Quo auf den Prüfstand und ist disruptiv. Google,  AWS, Facebook leben es vor, hier nutzt niemand RAID oder ein traditionelles Storage System. Scale-Out und Web-Scale wurden dort geboren und werden jeden Tag gelebt. Die Nutanix Enterprise Cloud bringt diese Technologien in Ihr Rechenzentrum und erleichtert so Ihr IT-Leben.