DevOps + Nutanix

Eine erste Annäherung an dieses interessante Thema

In diesem Artikel möchte ich, zugegeben recht oberflächlich, darauf eingehen was DevOps sein soll, wie es oft verstanden und umgesetzt wird und mit welchen Möglichkeiten Nutanix aufwartet um als eine ideale DevOps Plattform anzutreten.

Was ist DevOps ?

DevOps ist eine Zusammensetzung der Begriffe „Development“ und „Operations“. Wie man leicht schließen kann geht es um ein Zusammenrücken von Entwicklung und Betrieb. Einfache Idee: Die Entwicklung arbeitet so mit dem Betrieb zusammen das Lösungen frühzeitig, Step by Step im Betrieb geprüft werden und nicht erst nach Monaten als „fertiges“ Produkt welches dann gegebenenfalls in der Betriebsumgebung versagt da die Belange des Betriebes während der Entwicklung nie getestet wurden (Extremfall).

 

 

By Kharnagy - Own work, CC BY-SA 4.0,

Bild 1: DevOps – Prinzipbild (aus Wikipedia)

Wie wird es oft verstanden

Hier gibt es zwei konträre Sichtweisen. Der Betrieb sieht DevOps oft als eine Art Bevormundung durch die Entwicklung an. Dieses resultiert aus der Sichtweise der Entwickler, die selbst Systeme ausrollen möchten um Ihre Entwicklungen zu testen bzw. überhaupt zu entwickeln, den Betrieb dabei als viel zu träge empfinden und einfach via Selfservice eigenständig agieren wollen.

Dem Betrieb ist solch ein „Wildwuchs“ selbstverständlich suspekt und untragbar. Diese Einstellung führt dann zu einer gegenseitigen Blockade. Genau das Gegenteil will aber DevOps erreichen.

Also müssen alle an einen Tisch, entsprechende Prozesse und Tools müssen definiert werden um beiden Forderungen gerecht zu werden.
Auf der einen Seite die Kontrolle des Betriebes (Wer das was wo und wie lange ausrollen, nutzen etc.). und auf der anderen Seite die agile Entwicklung mit schnellen Entwicklungszyklen (VMs und Services Online beantragen, bewilligen und automatisch ausrollen bzw. nach def. Zeiträumen auch wieder aufräumen).

Der Nutanix Ansatz

Nutanix als Anbieter von Hyperconverged Lösungen mit seinen weiteren Tools kann viele der Anforderungen direkt erfüllen und so für einen Ganzheitlichen DevOps Ansatz bezgl. der Betriebsplattform sorgen.

Make it invisible – Die Infrastruktur

Durch die Zusammenführung der alten 3-Tier Landschaft (SAN, Network, Virtualisierung etc.) in einfach zu betreibende Blöcke (Cluster) wird die Infrastruktur sehr einfach zu managen, scaliert linear je nach Anforderung und stellt alles bereit um VMs oder ganze Services automatisch auszurollen, zu betreiben und auch wieder aufzuräumen.

 

Make it reusable – Die Laufzeitumgebung

Mit Hilfe der neuen Nutanix Application and Lifecycle Entwicklungsumgebung CALM ist es möglich einfach sogenannte Blueprints (Vorlagen) für einzelne Applikationen oder auch ganze Services zu erstellen und auszurollen.
Interessant dabei ist das diese Blueprints nicht nur auf Nutanix Plattformen mit unterschiedlichen Hypervisoren, sondern auch auf div. Cloud Plattformen wie AWS oder Google Cloud ausgerollt werden können.

Bild 1: CALM BluePrint Example

Bild 2: Nutanix CALM BluePrint Example

Durch die flexibel Gestaltung der Applicationsblueprints kann z.B. während des Rollout immer die aktuellste Programmversion von GitHub oder einem anderen Repository gezugen werden.

#Install Node.j
#Install the package
curl --silent --location https://raw.githubusercontent.com/nodesource/distributions/master/rpm/setup_9.x | bash
sudo yum install -y nodejs

Beispiel einer Node.J Installation mit einer spezifischen Version

Vorteil für den Enwickler: Alle Service Komponenten sind geprüft und passen, nur die eigene „Neuentwicklung“ wird immer neu ausgerollt. Das gleiche funktioniert natürlich auch mit Updates die so sehr einfach und schnell zum Testen bereitgestellt werden können.

Make it easy usable – Self Service Portal

Um das ganze dann auch für die Entwickler und das Operating einfach bedienbar und definierbar zu gestalten stellt Nutanix ein „Selfservice Portal“ zu Verfügung in dem Projekt- und rollenspezifisch definiert werden kann wer, was, wo ausrollen und betrieben darf.

SelfService2

Bild 3: Nutanix SelfService Portal

Fazit

Mit den richtigen Tool und einer flexiblen, scalierbaren Plattform wie sie Nutanix bietet kann man die Anforderungen die DevOps an die Infrastruktur stellt sehr leicht realisieren.

vGPU unter Nutanix AHV

Mit dem AOS Release 5.5 legt Nutanix bezüglich der Use Cases für virtuelle Desktops auf dem hauseigenen Hypervisor AHV nach.

Damit können nun Anforderungen an unternehmensweite virtuelle Arbeitsplätze mit Grafikbeschleuniger Karten auch mit dem kostenfreien AHV Hypervisor bereitgestellt werden. Diese gehen mittlerweile weit über die bekannten Beispiele von CAD und CAM Anwendungsfällen hinaus. Es werden mehr und mehr GPU-beschleunigte Workloads verwendet, da die Hardwarebeschleunigung auch für diverse Standardapplikationen wie Browser und Office 2016 Verbesserungen bietet. Die Unterstützung der NVIDIA vGPU Software umfasst dabei GRID Virtual PC (GRID vPC), GRID Virtual Applications (GRID vApps) und Quadro Virtual Data Center Workstation (Quadro vDWS). Nutanix AHV ist dadurch der erste kommerzielle auf KVM basierende Hypervisor, der virtuelle Grafikkarten unterstützt. Somit dringt die Grafikbeschleunigung in neue Bereiche der Cloud und Datacenter VDI Umgebung vor und Nutanix bietet eine starke, flexible und verlässliche Plattform für das volle Spektrum an Desktop Virtualisierungsanforderungen.

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PC 5.5 – What’s New? Nutanix Self-Service Portal v2

Die Evolution des nativ integrierten Nutanix Self-Service Portal (SSP), was hat sich getan und welche neuen Möglichkeiten bieten sich mit AOS 5.5?

Mit AOS 5.5 respektive dem dazugehörigen neuen Prism Central (PC) 5.5 Release hat sich ein Punkt maßgeblich verändert. Denn bisher war das SSP fester Bestandteil der Nutanix Controller Virtual Maschine (CVM) und somit limitiert auf ein einzelnes Nutanix Cluster. Mit dem neuen Release zieht das SSP um, nämlich aus der CVM, in Prism Central. Ein elementar wichtiger Schritt, um das Thema Self-Service in der privaten Cloud weiter zu optimieren.

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Xtract – VMware Migration auf die Nutanix Art

Mit Nutanix Xtract (https://portal.nutanix.com/#/page/xtract) stellen wir Ihnen ein Tool für die Migration ihrer virtuellen Maschinen von VMware auf AHV vor. In diesem Artikel möchte ich ihnen die Vorteile des Tools aufzeigen.

Xtract wird zunächst als virtuelle Maschine in Ihrer AHV-Umgebung bereitgestellt. Dies kann über ein Imagedeployment oder über die Cli Ihres Clients (OSX, Linux und Windows) erfolgen. Über den Link bekommen sie die benötigten Files und einen User Guide für die Installation.

Unterstütz werden derzeit folgende Hypervisor Versionen:
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