Nutanix Acropolis File Service – Dateidienste waren noch nie so einfach

Seit der AOS Version 5.0 sind die Acropolis File Services, kurz AFS, nun vollwertiger Bestandteil des Nutanix Acropolis Stacks. In gewohnter 1-Click-Manier lassen sich nun Dateidienste, z.B. ein SMB Share, bereitstellen.

In diesem Beitrag möchte ich an einem praktischen Beispiel zeigen wie einfach File Service mit Hilfe der Enterprise Cloud Plattform zu planen, implementieren und betreiben sind.

Bei diesem Beispiel gehen wir von einer VDI-Umgebung für 500 Concurrent User aus, diese 500 Desktops werden im Zuge eines Dreischichtbetrieb genutzt und somit werden 1500 User Profile benötigt. Im folgenden sieht man ein Nutanix Sizing für die eigentlichen Desktops.

Für die 500 Benutzer werden, abhängig vom gewählten Benutzerprofil, sechs Nutanix NX-3060-G5 Nodes mit jeweils 28 Cores, 512GB Memory und 2,88TB Flashspeicher benötigt.

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Nutanix VMware vSphere Web Client Extension nun verfügbar

Mit der Veröffentlichung der Nutanix AOS Version 5.1.4 werden die Träume alle VMware Admins endlich wahr und Nutanix liefert eine native Integration in den vSphere Web Client.

Dank der aktuellsten Adobe Flash Entwicklungen ist es Nutanix nun möglich die agile, Browser- und Betriebssystem-unabhängige, auf HTML 5-basierende PRISM Administrationsoberfläche abzulösen.

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Nutanix Shadow Clones

Shadow Clones kommen vor allem in VDI-Umgebungen mit Linked Clones zum Einsatz. Sowohl Citrix XenDesktop mit MCS als auch VMware Horizon View arbeiten hier mit einem Master-Image, auf welchem alle Linked Clones basieren bzw. darauf verweisen. Das spart enorm viel Speicherplatz, da das Golden Image nur einmal gespeichert werden muss und alle damit verknüpften VMs lesend auf dieses Image zugreifen. Die vermeintlichen Nachteile von Linked Clones sind, der erhöhte I/O-Bedarf auf dem Storage und ein erhöhter Netzwerkverkehr. Das können in einer 3-Tier Umgebung eine LUN und ein FibreChannel Netzwerk sein, oder Falle von HCI Umgebungen, ein einzelner Host mit seinen lokalen Festplatten und dem 10G Ethernet. Ohne Shadow Clones würden also alle Linked Clones über das Netzwerk auf die „vDisk“ des Golden Images zugreifen.

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Nutanix Foundation – oder: „Wie schnell kann ich wieder produktiv sein?“

Alle IT-Verantwortlichen stehen nach einer gewissen Zeit vor dem Problem, das die vorhandene Infrastruktur entweder erweitert, oder komplett erneuert werden muss. Eine Erneuerung findet normalerweise statt, wenn die bestehende Hardware Plattform keinen Support mehr vom jeweiligen Hersteller erhält, oder Ersatzteile sehr schwierig und teuer erworben werden müssen. Es gibt nun mehrere Wege zur neuen Infrastruktur:

  1. Man bleibt bei der bisher bewährten und eingesetzten Technik
  2. Neue Möglichkeiten und Techniken werden evaluiert
  3. Man versucht die ersten beiden Punkte zusammen zu vereinbaren.

Eines haben aber alle Möglichkeiten gemeinsam: Es folgen lange Planungen und Umsetzungszeiten für die Installation, Inbetriebnahme zu einer neuen Infrastruktur.  In diesem Artikel möchte ich den Nutanix Foundation Prozess kurz erläutern und aufzeigen das eine Inbetriebnahme nicht Wochen dauern muss, sondern auch in wenigen Stunden erledigt werden kann.

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USB-C, fehlender Kopfhöreranschluss, Apple’s Courage mit Traditionen zu brechen und die Parallelen zu Nutanix

Apple’s Courage wurde in letzter Zeit öfter in den Medien erwähnt. Begonnen hat alles mit der Veröffentlichung des iPhone 7, ein Smartphone ohne Kopfhöreranschluss. Spätestens jedoch mit der neuesten Generation von MacBook Pro Geräten, welche auf alle herkömmlichen Anschlüsse (z.B. USB-A, HDMI, SD Card Reader) verzichten und voll auf den neuen USB-C Standard setzen.

Courage nennt Apple es, dem Kunden eine bessere, neuere Technik mehr oder weniger aufzuzwingen, um somit aber gleichzeitig einen neuen Standard zu definieren. Einen Standard der sich auf Grund seiner vielen Vorteile auf kurz oder lang mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit durchsetzt. Alle neuen Smartphones bzw. Gadgets werden heute mit USB-C ausgestattet, z.B. das Nintendo Switch, Tablets, Smartphones, Monitore und vieles mehr.

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Nutanix Cluster Erweiterung (Scale-Out)

In diesem Artikel möchte ich etwas näher auf die Erweiterungsmöglichkeiten (Scale-Out) der Nutanix Plattform eingehen. Doch zu Beginn die Frage, warum denn ein unkompliziertes und schnelles Scale-Out ein essentielles Feature der Plattform ist?

Nutanix verfolgt die Philosophie, dass das bisherige Vorgehen, Storage und Compute auf 3, 5 oder gar mehr Jahre „vorausschauend“ zu beschaffen, nicht mehr zeitgemäß ist. Zum einen ist es extrem schwer den genauen Bedarf an Ressourcen über einen längeren Zeitraum wirklich präzise vorauszusagen und so läuft man Gefahr, wohlmöglich zu schnell Anforderungen nach neuen Ressourcen nicht nachkommen zu können, oder schlicht, zu groß zu planen und man so ungenutzte Ressourcen vorhält. Selbst wenn die Einschätzung halbwegs passen sollte, werden die Ressourcen über einen längeren Zeitraum nicht genutzt und schaffen so erst über die Zeit einen reellen Wert für das Unternehmen, wenn diese tatsächlich über den Lebenszyklus hinweg auch tatsächlich genutzt werden.

Wie sieht hierzu jetzt die Antwort der Nutanix Plattform aus?

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Das Nutanix Cluster – Die Grundlagen

Im folgenden Post möchte ich den Grundstein für viele der noch folgenden Themen legen, die wir hier in Zukunft noch behandeln werden und darum möchte ich erklären, wie ein Nutanix Cluster grundsätzlich aufgebaut ist.

Beginnen wir mit der kleinsten Einheit, mit einem so genannten Node. Dieser entspricht einem einzelnen x86 Server, auf dem direkt der Hypervisor installiert ist und entsprechend auch VMs betrieben werden können.

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Ein Nutanix Cluster besteht jedoch immer aus mindestens drei Nodes.

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Der wohl wichtigste Grund hierfür ist, dass die Nutanix Plattform ein verteiltes System ist. Daher müssen bei vielen Prozessen eine Mehrheit der Nodes gewissen Änderungen zustimmen, was in einem 2 Node Cluster so nicht möglich wäre.

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